Allgemein

November- und Neustarthilfe für Soloselbstständige 

Zuschuss für eine Betriebskostenpauschale anstelle der bisherigen Erstattung von Fixkosten im Rahmen der Überbrückungshilfe III 

Antragstellung möglich ab der letzten Novemberwoche über die bundeseinheitliche Plattform der Überbrückungshilfe
a) indirekt über einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer für Beträge > EUR 5.000
b) direkt für Beträge <= EUR 5.000 

Antragsberechtigte:
sowohl direkt von temporären Schließungen betroffene Soloselbstständige (Schließung aufgrund von Verordnungen von Bund und Ländern) als auch indirekt (80% der Umsatzerzielung mit Unternehmen, die direkt von der Schließung betroffen sind). 

Voraussetzungen:
Umsatzrückgang während der siebenmonatigen Laufzeit von Dezember 2020 bis Juni 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um > 50 % und keine weitere Geltendmachung von Kosten im Rahmen der Überbrückungshilfe III 

Zuschuss:
75% des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 

Abschlagszahlungen von bis zu EUR 5.000
Leistungen wie Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfe werden angerechnet.
Umsätze, die trotz Schließung im November erzielt werden, werden bis zu einer Höhe von 25% des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet.

KfW Schnellkredit mit 100% Haftungsfreistellung für Corona geschädigte Unternehmen

messestand

Verlängert bis 30.06.2021!!!

Programm Nr. 78 der KfW 

Sehr wichtige Änderung/ Erweiterung ab 09.11.2020

1. Erweiterung des Antragstellerkreises auf alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einzelunternehmen, Freiberufler unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten 

Max. Finanzierungssumme: 25% des Jahresumsatzes 2019 

Kredithöchstbeträge in Abhängigkeit von der Anzahl der Beschäftigten:

2. Weitere Anpassungen

a) Kombination mit Corona-Programmen der Bürgschaftsbanken nicht mehr ausgeschlossen, Neuformulierung von Textpassagen betreffend der Kombination mit anderen Förderprogrammen
b) Vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeit eines Teilbetrags ohne Vorfälligkeitsentschädigung

bisherige/ allgemeine Bedingungen

Voraussetzungen:

Neues Förderprogramm: „Hessen-Mikroliquidität" ab 03.04.2020

Das Programm der WI-Bank „Hessen-Mikroliquidität" bietet ein ergänzendes Darlehen für kleine Unternehmen und Freiberufler. Zusätzlicher Liquiditätsbedarf kann gedeckt werden, der durch die aktuelle Corona-Krise entstanden und für die Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zwingend erforderlich ist.

Quelle: IHK Offenbach vom 02.04.2020

Sonderkreditprogramm für hessische Unternehmen und Freiberufler in Kraft

Seit 26.03.2020 können hessische Unternehmen und Freiberufler, die aufgrund der Coronakrise in Liquiditätsschwierigkeiten sind, Sonderdarlehen beantragen.

Das Gesamtvolumen beträgt nur EUR 30 Mio.

Details zum Programm „Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen":

Quelle: WI Bank 26.03.2020

Corona Soforthilfe des Landes Hessen

Gestern, am 24.03.2020, hat der hessische Landtag ein Corona-Soforthilfeprogramm für hessische Unternehmen und Freiberufler beschlossen:

"Hessen will mit Soforthilfen von zwei Milliarden Euro die akuten Folgen der Corona-Pandemie bekämpfen. Daneben erhöht das Land zur Unterstützung der Wirtschaft seinen Bürgschaftsrahmen auf fünf Milliarden Euro. Zudem soll es kurzfristige Entlastungen bei der Umsatzsteuer in Höhe von 1,5 Milliarden Euro geben.

Der Schutzschirm für Hessen umfasst Hilfen von insgesamt mindestens 8,5 Milliarden Euro. Unter anderem sollen kleine und mittelständische Unternehmen durch nicht-rückzahlbare Einmalzahlungen unterstützt werden. Die Höhe richtet sich dabei nach der Zahl ihrer Mitarbeiter.

Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige

Von Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten kann der Sonderkredit der KfW über die Hausbank in Anspruch genommen werden.

Hessen stellt auch Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank oder Mikrokredite über die WI Bank zur Verfügung. Dafür allerdings bedarf es der Zustimmung des Parlaments. Denn unter anderem muss für den Milliardenrettungsschirm, die in der Verfassung festgeschriebene Schuldenbremse gelockert werden."

Quelle: Hessenschau
Ich werde Sie informieren, wann und wo die Beantragung möglich ist. Bitte beachten Sie, dass eine Doppeltförderung nicht möglich ist.

Manchmal ist es einfach besser, ein paar Tage länger zu warten, um dann die besten Fördermöglichkeiten auszuschöpfen.

Informationen zum Sonderförderprogramm für Corona-geschwächte Unternehmen

Soforthilfe verschiebt sich auf Anfang April 2020

Das Sonderförderprogramm, welches der Bund platzieren will, verstößt gegen das Haushaltsgesetz, gemäß welchem nur 7 Mrd. Euro Nettoverschuldung ohne den Bundestag aufgenommen werden dürfen.

Somit wird heute die Regierung deren Vorschlag ausarbeiten; und dieser wird am Mittwoch, 25. März 2020 im Bundestag diskutiert und verabschiedet. Dann muss der Bundesrat in einer Sondersitzung am Freitag, 27. März 2020 dem Vorschlag zustimmen und das Sonderförderprogramm verabschieden.

Das heißt aber, dass es VOR Freitag, keine konkrete Information über das geplante Sonderförderprogramm geben wird. Hoffentlich ist bis dahin auch festgelegt, wer der Projektträger wird, das heißt wo die Anträge gestellt werden und wie das Prozedere des Antragsverfahrens ist.

Hier einige - unverbindliche - Informationen aus dem Entwurf:

Der von der Bundesregierung geplante Solidaritätsfonds soll zu 10 Mrd. Euro aus direkten Zuwendungen (Zuschüssen) und zu 30 Mrd. Euro aus Darlehen bestehen.

Für Kleinunternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe soll es

Eine Voraussetzung soll dem Entwurf zufolge „wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge der Coronavirus-Krise" sein. Eine Existenzbedrohung oder ein Liquiditätsengpass sollen eidesstattlich versichert werden müssen.

Die Maßnahmen der Bundesregierung sei auf folgende vier Säulen gestellt:

a. Darlehen (rückzahlbar, über die Hausbank zu beantragen ab 23.03.2020)

b. Grundsicherung ohne Vermögensprüfung (über Jobcenter, auf wenige Monate beschränkt)

  1. Zuschüsse zur Miete der Gewerbeimmobilie (Details nicht bekannt)
  2. Direktförderung über das Sonderförderprogramm (nicht rückzahlbar)

KfW Sonderkredit für Corona geschädigte Unternehmen ab 23.03.2020 in Kraft

Ab heute können diese KfW Sonderkredite als KfW Unternehmerkredit über die Hausbank/en beantragt werden.

Im Rahmen des Maßnahmenpakets der Bundesregierung zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wird der bestehende KfW-Unternehmerkredit erweitert. Der KfW-Unternehmerkredit ermöglicht mittelständischen und großen Unternehmen, Einzelunternehmen und Freiberuflern, die seit mindestens 5 Jahren bestehen, eine zinsgünstige Finanzierung von Vorhaben im Inland. Kleine und mittlere Unternehmen im Sinne der Definition der Europäischen Union können besonders günstige Konditionen erhalten. Den durchleitenden Finanzierungspartnern (Banken und Sparkassen) wird auf Wunsch eine Haftungsfreistellung von 80 % beziehungsweise für kleine und mittlere Unternehmen von 90 % gewährt.

Förderfähige Maßnahmen

Das Förderprodukt kommt nicht in Frage für:

Die KfW schließt zudem bestimmte Vorhaben generell von einer Finanzierung aus oder gibt einzuhaltende Bedingungen vor.

Kreditbetrag

maximal 1 Milliarde Euro pro Unternehmensgruppe (im Sinne verbundener Unternehmen), begrenzt auf maximal 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder das doppelte der Lohnkosten 2019 oder den aktuellen Liquiditätsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen beziehungsweise 12 Monate bei großen Unternehmen des Antragstellers.

Bei Krediten größer als 25 Millionen Euro ist der Kreditbetrag auf maximal 50 % der Gesamtverschuldung des Unternehmens begrenzt.

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme

Das KfW-Sonderprogramm 2020 steht ab dem 23.03.2020 auch Unternehmen zur Verfügung, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehend Finanzierungsschwierigkeiten haben. Konkret heißt dies, dass alle Unternehmen, die zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren, einen Kredit beantragen können. Das Unternehmen wies geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aus, die Hausbank beziehungsweise Konsortialbank hatte keine Kenntnis von ungeregelten Zahlungsrückständen des Antragstellers von mehr als 30 Tagen, es bestanden keine Stundungsvereinbarungen oder Covenantbrüche. Zum Zeitpunkt der Antragstellung ist gemäß der aktuellen Planung (Annahme: auf Basis einer sich wieder normalisierenden wirtschaftlichen Gesamtsituation („wie vor der Krise“) die Durchfinanzierung bis zum 31.12.2020 voraussichtlich gegeben. Es besteht für das Unternehmen unter der Annahme einer sich wieder normalisierenden wirtschaftlichen Gesamtsituation („wie vor der Krise“) eine positive Fortführungsprognose.

Zur Beantragung benötigt die durchleitende Bank diverse Unterlagen – wie z.B. eine aussagefähige Finanzplanung und eine positive Fortführungsprognose.

Sonderförderprogramme für Corona-geschädigte Unternehmen vom 20.03.2020

„Die KfW wird für kleine und mittlere sowie bzw. für große Unternehmen je ein Sonderprogramm vorbereiten und schnellstmöglich einführen. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind. Überdies wird die KfW für diese Unternehmen konsortiale Strukturen anbieten.
Der Start dieser Sonderprogramme unterliegt dem Vorbehalt einer Genehmigung durch die Europäische Kommission."
Quelle: KfW

Der von der Bundesregierung geplante „Solidaritätsfonds" soll zu 10 Mrd. Euro aus Zusschüssen und zu 30 Mrd. Euro aus Darlehen bestehen. (Das teilen verschiedene Quellen mit, so auch der Spiegel.)
Es wird eine Bedürftigkeitsprüfung für die Zuschüsse geben und diese wird wohl nach Ende der Krise überprüft. Sollte die Bedürftigkeit nicht bestätigt werden, werden die Zuschüsse ggf. in Darlehen umgewandelt. Dieser Ablauf soll der Geschwindigkeit dienen, schnell Hilfe zu leisten.
Das Sonderförderprogramm ist per heute noch nicht in Kraft getreten.

Ab 13.03.2020 stellt die Bundesregierung Liquiditätshilfen für CoronaVirus-geschädigte Unternehmen bereit

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die folgenden bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg der Bankdurchleitung sowie im Rahmen von Konsortialfinanzierungen nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen verbessern.

Die Maßnahmen betreffen Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler.

Ein Rettungsrahmen mit einem Volumen von EUR 500 Mrd in drei Stufen wurde von der Bundesregierung angekündigt.

A Für Bestandsunternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind:

A 1 KfW-Unternehmerkredit

A 2 KfW Kredit für Wachstum

B Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind:

B 1 ERP-Gründerkredit – Universell

C KfW-Sonderprogramm für alle entsprechenden Unternehmen

Darüber hinaus wird die KfW je ein Sonderprogramm vorbereiten und schnellstmöglich einführen. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.

Überdies wird die KfW für diese Unternehmen konsortiale Strukturen anbieten.

Der Start dieser Sonderprogramme unterliegt dem Vorbehalt einer Genehmigung durch die Europäische Kommission.“ Quelle: KfW.de

Informationen zum Antragsablauf und Bewilligungsprozess liegen noch nicht vor.

Grundsätzlich müssen aktuelle Unternehmenszahlen zur Verfügung gestellt werden. Eine Finanzplanung ist ebenfalls notwendig.